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23.12.2006 Sächsische Zeitung
 

Vodafone: Eine Frau wie ein Handy


 

Natürlich hinkt der Vergleich. Natürlich lässt sich eine Frau nicht mit einem Handy vergleichen. Bestimmte Eigenschaften von ihr aber schon.

Reden wir über Mobilität: "Ich bin in meinem Leben vielleicht schon acht- oder zehnmal umgezogen", berichtet die 33-Jährige. Aufgewachsen ist sie im Berliner Stadtbezirk Köpenick. Nach der Wende folgte die junge Frau ihren Eltern nach Schwaben, die dort ein Feriendorf übernahmen. Das einzige Kind der Familie lernte in Stuttgart Hotelfachfrau. Anschließend arbeitete Jana Lehmann in einem Hotel im nahen Sindelfingen. Eines Tages wechselten zwei ihrer Kollegen die Branche und gingen zum aufstrebenden Mobilfunkanbieter Mannesmann. Als sie von ihrer neuen Arbeit erzählten, funkte es auch bei Jana Lehmann. Ab Herbst 1996 betreute sie telefonisch Kunden vom Stuttgarter Call-Center aus.

Reden wir über Entwicklung: In Stuttgart brachte es die junge Frau bald vom Kundenbetreuer zum Teamleiter, verantwortete Schichtplanung und Einsatzleitung für etwa 20 Mitarbeiter. Bis sie eines Tages gefragt wurde, ob sie im neuesten Call-Center in Bautzen als Gruppenleiterin für mehrere Teams arbeiten möchte. In der Spreestadt baute das Unternehmen gerade sein fünftes Kundenbetreuungszentrum. Im Mai 2000 wurde der Grundstein gelegt, schon Ende des selben Jahres das erste Kundentelefonat geführt.

78 Prozent sind Frauen

Reden wir weiter über Entwicklung: Am 15. Dezember 2000 war ihr erster Arbeitstag in Bautzen. "Wir waren anfangs vielleicht zehn Leute mit vier Computern", erinnert sich die Wahl-Bautzenerin. Heute arbeiten in dem sternförmigen Gebäude im Gewerbepark Wilthener Straße etwa 500Menschen, davon 78 Prozent Frauen. Seit Anfang 2005 heißt ihre Chefin Jana Lehmann - Bezeichnung der Tätigkeit: Abteilungsleiterin Call-Center. Das für diese Tätigkeit nötige Rüstzeug holte sie sich bei einem zusätzlichen Studium in Osnabrück. Ein Jahr lang fuhr sie alle zwei Wochen freitags und sonnabends in den Norden, setzte sich dort auf die Schulbank und verbrachte kaum noch Zeit in ihrer Bautzener Altstadtwohnung, mit ihren geliebten Büchern oder auch beim Volleyball.

Reden wir über Service: Weit mehr als 10000 Anrufe gehen Tag für Tag, rund um die Uhr im Bautzener Call-Center ein. Die meisten Anrufer wollen Auskünfte zur Funktionsweise ihres Telefons oder zu Tarifen. Am Heiligen Abend saßen wieder mehr Vodafoner in Bereitschaft - viele Anrufer wollten das nagelneue Handy vom Gabentisch schließlich gleich mal ausprobieren. Die technische Entwicklung schreitet so schnell voran, dass ständige Weiterbildung der Kundenbetreuer ein Muss ist. Auch dafür hat Jana Lehmann den sprichwörtlichen Hut auf. Sie weiß, dass sie selbst am Telefon nicht immer die brandaktuellste Antwort geben könnte, das muss sie aber auch nicht.

Für Spenden selbst am Telefon

Reden wir über Bereitschaft: Beim kürzlichen Spendenmarathon des privaten Fernsehsender RTL, für das Vodafone die telefonischen Dienstleistungen übernahm, setzte sich auch die Call-Center-Chefin an einen der etwa 250 Computer-Arbeitsplätze. Da nahm sie telefonisch Spenden entgegen - eine zusätzliche Aufgabe für einen guten Zweck. Reden wir über Ästhetik: "Verheiratet bin ich nicht - aber in festen Händen", schmunzelt Jana Lehmann.


SZ: Tilo Berger


Bild: Vor sechs Jahren kam die gebürtige Berlinerin Jana Lehmann nach Bautzen. Mittlerweile leitet die 33-Jährige hier das zweitgrößte Kundenbetreuungszentrum des Telekommunikationsanbieters Vodafone.
Foto: SZ/Uwe Soeder


Kontakt:
0800/ 1721212 oder 1212 (aus dem deutschen Vodafone-Netz)
www.vodafone.de
 
25.01.2012 © Gewerbepark Wilthener Straße GmbH, Bautzen
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