Textversion Pressearchiv im Gewerbepark Bautzen
04.12.2002 Sächsische Zeitung
Vodafone - Mehr Anschluss unter dieser Nummer
Warum Vodafone in seinem Bautzener Kundenbetreuungszentrum bis März 200 neue Mitarbeiter einstellt
Mehr als 40 Millionen Deutsche besitzen ein Handy, schätzt die Stiftung Warentest. Nach Weihnachten könnte es in der Bundesrepublik sogar schon mehr als 50 Millionen mobile Telefonierer geben.
Aber nicht nur die Zahl der Mobilfunkgeräte wächst, sondern auch die Palette dessen, was sich mit dem kleinen Gerät alles anfangen lässt. Das Handy in der Jackentasche wird zunehmend zur Nachrichtenzentrale, zum Fotoapparat oder zum Computerspiel.
Wer dazu Fragen hat, sich über Tarife erkundigen oder auch nur seine neue Adresse mitteilen will, kann die Service-Nummer seines Mobilfunk-Anbieters wählen. Vodafone-Kunden "landen" dann in einem der fünf Call-Center des Unternehmens. Also entweder in Stuttgart, Ratingen bei Düsseldorf, Hannover, am Rand von Berlin oder in Bautzen, dem jüngsten Kundenbetreuungszentrum von D 2. In dem Neubau im Gewerbepark Wilthener Straße wurden am 2. Januar 2001 die ersten Anrufe beantwortet - die ersten von fünf Millionen im gesamten Vorjahr.
Einziger "Doppelgänger" in ganz Deutschland
In den ersten elf Monaten dieses Jahres waren Rat und Hilfe der Bautzener Kundenbetreuer schon mehr als fünfeinhalb Millionen Mal gefragt.
Was anfangs wie eine vorübergehende Druckphase schien, erweist sich als Dauerzustand, berichtet Martin Haas, der Chef des Bautzener Call-Centers. Dieser Entwicklung trägt das Unternehmen jetzt Rechnung. Bis März kommenden Jahres stellt Vodafone in Bautzen 200 neue Mitarbeiter ein.
Sie sollen in Teilzeit arbeiten, montags bis freitags jeweils fünf Stunden, und zwar dann, wenn erfahrungsgemäß die meisten Telefonate eingehen: zwischen 9 und 14 Uhr beziehungsweise zwischen 15 und 20 Uhr.
Die neuen Mitarbeiter - die ersten wurden bereits eingestellt - betreuen Kunden, die mit Vodafone einen Vertrag haben. Bisher war Bautzen ausschließlich für Anrufer zuständig, die ein Handy mit wiederaufladbarer Karte besitzen. "Damit ist Bautzen das einzige Vodafone-Call-Center in Deutschland, das sowohl Vertragskunden als auch Kartenbesitzer betreut", erklärt Martin Haas.
Für die neuen Mitarbeiter wird zurzeit ein bislang freier Flügel des Gebäudes vorbereitet und die erforderliche Technik installiert. Gleichzeitig laufen die Schulungen unter Regie des Bautzener Arbeitsamtes, das auch Bewerbungen entgegen nimmt.
Insgesamt meldeten sich für Jobs im Vodafone-Call-Center der Spreestadt bereits mehr als 6 000 Interessenten, seit die Ansiedlungspläne des D-2-Anbieters im April 2000 bekannt wurden. Alle durchliefen ein siebenstufiges Aufnahmeverfahren mit verschiedenen Tests. Etwa 270 von ihnen arbeiten heute als Kundenbetreuer in Bautzen. In vier Monaten werden es rund 480 sein.
Von Tilo Berger / Foto: SZ/Wolfgang Wittchen
25.01.2012 © Gewerbepark Wilthener Straße GmbH, Bautzen
Beratung, Konzeption, Design, Umsetzung: Netprodukt, .asp-Programmierung, Datenbankumsetzung Z-AS