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Von Sebastian Beutler So spielt das Leben. Gestern kündigte Mannesmann eine Millionen-Investition in Bautzen an, die vermutlich 500 Arbeitsplätze bringen wird. Wenige Tage zuvor nur beantragt eine der großen Baufirmen-Gruppen aus der Region beim zuständigen Gericht ihre Insolvenz. Beides zusammen ergibt erst einen rechten Eindruck von der wirtschaftlichen Situation. Wir befinden uns in einem anhaltenden und tiefgreifenden Strukturwandel: die Bauwirtschaft schrumpft und der Handel stagniert, während sich die Industrie und das Dienstleistungsgewerbe berappeln. Nur einen Schönheitsfehler gibt es daran: Es sind die Branchen mit vielen Arbeitsplätzen, die momentan nicht so recht vom Fleck kommen. Das zeigen Monat für Monat auch die Arbeitslosenzahlen an. Das Arbeitsamt aber hat sich bei der Vorbereitung der Mannesmann-Ansiedlung in Bautzen Meriten verdient. Zusammen mit dem Unternehmen, der sächsischen Landesregierung und der Kommune sowie dem Gewerbepark wurde regelrecht stabsmäßig das Projekt geplant. Daran erkennt man professionelles Management und das wirkliche Bemühen, die Region zu fördern.
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