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Whirl-Pool-Effekt unterstützt den Heilungsprozess Von Helga Koch Manche Patienten aus dem Raum Bautzen, die in der ersten Hälfte der 90er Jahre dringender Reha-Maßnahmen oder Therapien nach Operationen, Unfällen oder wegen ihrer schmerzhaften Erkrankungen bedurften, werden sich mit leichtem Grausen erinnern. Damals fuhren sie regelmäßig per Taxi nach Dresden, wurden dort behandelt und dann wieder nach Hause "kutschiert". Eine Tortour für Patienten. Und eine finanzielle Belastung für die Krankenkassen. Ein hiesiger Chirurg drängte schließlich die beiden Inhaberinnen des Dresdner Reha-Zentrums, in Bautzen eine ähnliche Einrichtung aufzubauen. Sie wurden an die Gewerbepark GmbH mit Sitz an der Wilthener Straße verwiesen. Ein Tipp, der Gold wert war - sowohl für die Patienten als auch für die inzwischen 22-köpfige Mannschaft. Silke Kind aus Freital und Martina Weber aus Dresden haben ihren Schritt keineswegs bereut. Angeregt durch ein ähnliches Zentrum in den alten Bundesländern, wurde die Halle, in der zu Robur-Zeiten Nutzfahrzeuge lackiert wurden, völlig entkernt und wunschgemäß mit Einbauten für Umkleideräume, das Bewegungsbad, Massage- und Therapiekabinen versehen. Viele große Fenster lassen das Licht in den Raum fluten, die verschiedensten Geräte stehen weiträumig verteilt. Das Bewegungsbad mit Whirl-Pool-Effekt, in einem abgetrennten Raum untergebracht, ist nach Aussage von Silke Kind eines der modernsten, die gegenwärtig hergestellt werden. Im Kabinenbereich erfolgen unterschiedliche Therapien, unter anderem Behandlungen wie Lymphdrainage, manuelle Therapie und Massagen. Unmittelbar über dem Raum, in dem sich das Bewegungsbad befindet, treffen sich regelmäßig Gymnastikgruppen, in denen beispielsweise Patienten mit Osteoporose oder Problemen der Wirbelsäule ihre Übungen absolvieren, an Rückenschule oder Entspannungstherapie teilnehmen. Das Gros der Mitarbeiter sind Frauen. "Der Zusammenhalt ist gut", freut sich Silke Kind, die selbst Physiotherapeutin ist. Sie kümmert sich um die Organisation und fachliche Leitung sowie die Zusammenarbeit mit den Kassen. Martina Weber untersteht der wirtschaftliche Bereich.
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