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AWZ Bautzen weiht neues Kommunikations-Center ein AWZ Bautzen weihte gestern im Gewerbepark Wilthener Straße ein neues Kommunikationszentrum ein. Insgesamt 40 künftige Call-Center-Mitarbeiter werden dort in zwei Schichten ausgebildet. Von Thomas Drendel Das Aus- und Weiterbildungszentrum AWZ Bautzen setzte Ende vergangenen Jahres mit der Ausbildung von Call-Center-Mitarbeitern auf das richtige Pferd. Mit der Ansiedlung von Mannesmann ist der Bedarf noch gestiegen. Jetzt zog die AWZ nach und eröffnete ein neues Kommunikations-Center im Gewerbepark Wilthener Straße. An 20 Schulungsplätzen, ausgestattet mit Computern und Telefonen, lernen die Frauen und Männer knapp vier Monate lang den Umgang mit den Kunden. Mittels moderner Technik können sie sich untereinander unterhalten. Der Lehrer hat die Möglichkeit, jedes einzelne Gespräch mitzuschneiden oder sich direkt zuzuschalten. Um die Ausbildung so praxisnah wie möglich zu gestalten, müssen die Lehrgangsteilnehmer auch Umfragen unter der Bevölkerung zu den unterschiedlichen Themen machen. In einem extra Schulungsraum werden sie unterrichtet in Sprechlehre, Betriebswirtschaft, Recht und Computerprogrammen. Rund 200 000 Mark kostete die Technik insgesamt. Sie war allerdings schon in den AWZ-Räumen auf der Jordanstraße installiert. Gerd Mothes nennt die Gründe für den Umzug: "Wir hatten dort einfach zu wenig Platz. Hinzu kommt die Nähe zum künftigen Hauptauftraggeber, dem Mannesmann-Call-Center." Und mit dem stehen die AWZ-Ausbilder auch in engem Kontakt. "Wir sind gelegentlich bei den Seminaren dabei, hören die aufgezeichneten Übungsgespräche ab und machen auch Vorschläge, wie die Ausbildung noch besser werden kann", erklärt Christel Hummel, Senior-Referentin und zuständig für das Personal der Niederlassung Ost von D 2-Mannesmann. "So achten wir darauf, dass besonders die Schnelligkeit auf der Tastatur geschult wird." Auch Selbstsicherheit und das Vermögen, die Kunden zu lenken, wird von den künftigen Mannesmann-Mitarbeitern gefordert, erklärt die Senior Referentin.
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